Presse

Weißbräu Unertl GmbH & C0.KG


Unertl geht mit neuen Etiketten in das Jahr 2011

Mühldorf – Die Auszeichnung kommt gerade zu einem guten Zeitpunkt: 1200 Radler der BR-Radltour haben das Mühldorfer Weißbier zum besten Bier während der Sommertour 2010 gewählt. Normalerweise, berichtet Juniorchef Wolfgang Unertl, geht der Preis an die Brauerei in der Stadt, die die Radler zum besten Stopp ihrer Reise wählen. Den Titel erhielt im vergangenen Jahr Ditfurth, das beste Bier aber kommt aus Mühldorf. Damit steht die Auszeichnung am Ende einer gut eineinhalb Jahre dauernde Periode, in der die Brauerei Unertl mit Qualitätsproblemen zu kämpfen hatte. Immer wieder fanden sich Laktosebakterien im Bier, das weggeschüttet oder pasteurisiert werden musste. "Durch die Pasteurisierung unterscheidet sich unser Bier nicht mehr von denen der Großbrauereien", betont Unertl. Damit sei das "Lebendige und Unverfälschte des Lebensmittels" verloren gegangen, das zum Markenkern der Mühldorfer Brauerei gehört. Erst im vergangenen Sommer entdeckte Wolfgang Unertl den Grund für die Bakterien, seitdem ist das Problem gelöst. Über den Grund der Verunreinigung mit Laktosebakterien möchte sich der Juniorchef derzeit allerdings noch nicht äußern. Mit moderneren, klareren Etiketten und neuen Produkten geht die Weißbierbrauerei in dieses Jahr. So gibt es das Oberland Weißbier, das in der Kaffeerösterei Dinzler am Irschenberg ausgeschenkt wird. Außerdem arbeitet die Mühldorfer Brauerei an einem alkoholfreien Bier, das aber voraussichtlich erst Anfang des nächsten Jahres auf den Markt kommen wird.

Brauerei Unertl holt Preis beim World Beer Cup

Eine hohe Auszeichnung gab es kürzlich für die Mühidorfer Brauerei Unertl. Beim "World Beer Cup" in Chicago gab es einen Preis für das Leichte und das Dunkle Weißbier aus der kleinen, aber feinen Brauerei. Der World Beer Cup ist einer der größten Bier-Wettbewerbe weltweit. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, dem Zusammenschluss der kleinen und mittleren Brauereien in den Vereinigten Staaten ausgerichtet. "Für uns ist die Auszeichnung eine große Ehre", so Brauereichef Wolfgang Unertl, der den Preis zusammen mit seiner Lebensgefährtin Karin Löw entgegen nahm. "Unser reines Artesen-Brunnenwasser gibt uns die optimale Voraussetzung zur Herstellung eines einmaligen Produktes. Und die Größe der Brauerei läßt uns flexibel, schnell und sehr individuell sein. Wir sind davon überzeugt, daß die Zufriedenheit unserer Kunden davon abhängt, daß wir unserer Philosophie treu bleiben und weiterhin mit Ehrlichkeit und Herzblut ein lebendiges Nahrungsmittel brauen", so der Braumeister über sein Produkt.
Kurz nach der Preisverleichung gab es ein weiteres freudiges Ereignis in der Familie Unertl: Sohn Luis erblickte das Licht der Welt. "Das wird mal ein Revoluzzer", so der tolze Vater Wolfgang Unertl

Wieder "Stern"-Stunde für Unertl

Das gab´s noch nie zuvor beim "European Beer Star": Zum 4. Mal in Folge gewinnt Unertl Gold mitseinem Bio-Dinkel-Weißbier bei dem mit weltweit wichtigsten Bierwettbewerb Mitte November wurden die Sieger des Bier-Wettbewerbs "European Beer Star Award 2008" in Nürnberg ausgezeichnet - eine "Stern"-Stunde der besonderen Art für Brauer aus aller Welt. Und insbesondere für Wolfgang Alois Unertl, dessen Bio-Dinkel Weiße zum vierten Mal in Folge die Goldmedaille gewann. Dies ist bisher einmalig in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Vor knapp acht Jahren machte Unertl die ersten Experimente mit dem Brauen seiner Bio-Dinkel Weißen, die damals noch weit von der heutigen Klasse entfernt war, jedoch: "Nicht das Beginnen, sondern das Durchhalten wird belohnt", zitiert Unertl die Hl. Katharina von Siena. Vielleicht ein Grund mehr dafür, dass dieses Bier so beliebt ist in der Frauenwelt. Der European Beer Star Award wurde in 42 verschiedenen Kategorien vergeben - vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale. Bewertet wurden auch exotische Biere wie z. B. Honig- oder Gewürz- und Kräuterbiere. In jeder Kategorie wurden eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille verliehen, mit denen sich die Biere nun schmücken dürfen. Unertl errreichte mit seiner "Leichten" außerdem Silber in der Kategorie der Leichten Weißbiere.

Familie Unertl bei der Präsentation neuer Produkte
Drei Generationen freuen sich über die neuen Etiketten. Familie Unertl bei der Präsentation neuer Produkte.
Familie Unertl bei der Präsentation neuer Produkte
World Beer Cup
Glasproduzent Michael Sahm (I.) und Charly Papazian, Präsident der amerikanischen Brauereivereinigung bei der Preisverleihung zusammen mit Karin Löw und Wolfgang Unertl. European Beer Star V.l. Renate Scheibner, Präsidentin des Private Brauereien Deutschland e.V., Wolfgang Alois Unertl mit Karin Löw, Gerhard Ilgenfritz, Präsident Private Brauereien Bayern e.V. freuen sich über den erneuten Erfolg.

Beim "European Beer Star Award 2008" in Gräfelfing wurden rund 50 Bierproben bewertet

MÜNCHEN Bierverkostung - das mag für viele wie ein Traumjob klingen, ist aber harte Arbeit. Im Lehrsaal 4 der Brauakademie Doemens sitzt Hans Eser vor neun nummerierten Gläsern, die zur Hälfte mit hellem Kellerbier gefüllt sind. Zusammen mit acht Kollegen, die zum selben Verkostungsteam gehören, muss der Braumeister der Schloss Brauerei Odelzhausen die drei Finalteilnehmer der Kategorie bestimmen. Konzentriert hält er ein Glas gegen das Licht uWolfgang Unertlnd schnuppert ausgiebig, bevor er einen kleinen Schluck probiert. Hellgelb bis bernsteinfarben soll das Kellerbier Idealerweise sein, eine mittlere Vollmundigkeit aufweisen und keinen fruchtigen Diacetylgeschmack haben. Insgesamt trinken die Tester nur etwa eine Halbe am Tag.
"Diese Kategorie ist schwer", sagt Eser, bevor er seine Eindrücke zu Farbe, Schaum, Geruch, Geschmack und Nachtrunk akribisch auf einem Bewertungsbogen festhält. Trotzdem ist die Entscheidung des Verkosterteams eindeutig: Nummer 3927 ist derSieger und wird im Finale zusammen mit zwei Konkurrenz-Bieren von einem anderen Team bewertet werden. Welche Brauerei sich hinter dieser Nummer verbirgt, wissen die Jurymitglieder nicht.
Im Laufe des Tages bewertet jeder Verkoster beim "European Beer Star Award 2008" in Gräfelfing rund 50 Bierproben. Wer die Jurymitglieder deshalb für verkappte Trinker hält, hat unrecht: Insgesamt trinken sie nur etwa eine Halbe. "Trotzdem sollte man gut frühstücken", sagt Kathia Zanatta, die für den Wettbewerb extra aus Sao Paulo in Brasilien anreiste. Die 25-jährige Lebensmittelingenieurin machte vor drei Jahren ein Praktikum bei einer Münchner Brauerei und entdeckte in Bayern ihre Liebe zum Weißbier. Für die Diplom-Biersommeliere ist es eine Ehre, hier zu sein und viele neue Biere kennenzulernen. "Schließlich ist der Wettbewerb einer der wichtigsten weltweit."
Die Sieger werden erst auf der Brau Beviale bekannt gegeben.
Deshalb hat es auch die Bierliebhaberin Kamini Dickie aus Großbritannien nach Gräfelfing verschlagen. Sie arbeitet für das Fachmagazin "Brewers' Guardian" und freut sich besonders darüber, dass heuer zehn Frauen in der Jury vertreten sind - schließlich haben Frauen einen anderen Geschmackssinn. "Sie mögen meistens kein bitteres Bier", sagt sie. In Großbritannien will Dickie nun spezielle Biere für Frauen einführen.
Bis Frauenbiere eine eigene Kategorie im "European Beer Star"-Wettbewerb bekommen, wird es wohl noch eine Weile dauern. Die Sieger der diesjährigen Kategorien werden im November auf der Brau Beviale in Nürnberg bekannt gegeben. Hans Eser aus Odelzhausen ist schon gespannt, welche Namen sich hinter den nummerierten Gläsern verbergen. Doch jetzt freut er sich erst einmal auf das abschließende Abendessen mit der Jury - und auf das Bier, das dazu natürlich getrunken wird. Nicole Grün

Teilnahmerekord 2007: 575 Biere aus aller Welt

Die international besetzte, 54-köpfige Jury aus 12 Nationen hatte bei der anonymisierten Blindverkostung bei der Brauakademie Doemens in Gräfelfing viel zu tun: 575 Biere waren in 40 verschiedenen Kategorien eingereicht worden. Der European Beer Star Award, der 2007 zum 4. Mal stattfand und die Biere rein nach Sensorik und Genuss bewertet, hat sich als ein weltweit beliebter Wettbewerb und begehrter Preis etabliert. Wolfgang Alois Unertl (2.v.r.), in Begleitung von Gabriele Kottinger (daneben links), nahm auf der BRAU Beviale 2007 in Nürnberg die hohe Auszeichnung "European Beer Star" entgegen. Zu den ersten Gratulanten zählten Renate Scheibner (l.), Präsidentin der Privaten und European Beer StarMittelständischen Brauereien Deutschlands sowie Gerhard Gilgenfritz Präsident der Privaten und Mittelständischen Brauereien Bayerns.

UNERTL-BIER AUF PLATZ 1

Das ist schon eine Supersache! Die Mühldorfer Brauerei-Unertl wurde kürzlich zum dritten Mal in Folge beim "European-Bier-Star" in Nürnberg anläßlich der Brau Beviale mit der Goldmedaille für das Bier "Bio-Dinkel-Weiße" ausgezeichnet. Doch dieser Würdigung nicht genug. Ebenfalls auf Platz eins landete das gleiche Bier beim Salzburger Bierfestival. Es traten dort 54 Brauereien an. Platz zwei errang in Salzburg das "Mühldorfer Weißbier". Getestet und bewertet wurden die Biere von einer Fachjury sowie von Besuchern des Festivals. Schlussendlich heimste Wolfgang UnertI noch bei den europaweit vernetzten Bio-Hotels ebenfalls den ersten Preis ein. Das Bio Dinkel Weiße schmeckt so hervorragend, dass es sich nun "best of bio" nennen darf.

"DEN GEFORDERTEN BIERCHARAKTER SENSORISCH BESONDERS GUT UMGESETZT"

Goldmedaille für Weissbräu Unertl, Mühldorf beim EUROPEAN BEER STAR 2005 Die Weissbräu Unertl GmbH & Co. KG hat beim internationalen Bierwettbewerb EUROPEAN BEER STAR 2005 die Goldmedaille gewonnen. Mit diesem begehrten Preis wurde die "Unertl Bio-Dinkel Weisse" in der EUROPEAN BEER STAR 2005Kategorie "Biere mit alternativen Getreidesorten". ausgezeichnet Die Brauerei habe den geforderten Biercharakter sensorisch besonders gut umgesetzt, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der EUROPEAN BEER STAR wird vom Verband mittelständischer Privatbrauereien gemeinsam mit der Association of Small and Independent Breweries in Europe weltweit ausgeschrieben. Ziel des Bierwettbewerbs ist es, die geschmackliche Vielfalt von Bier einem breiten Publikum aufzuzeigen.
In diesem Jahr wurden mehr als 400 Biere eingereicht (2004: 270 Biere). Der Anteil ausländischer Biere lag bei 30 %. Die Biere wurden von einer internationalen Experten-Jury in insgesamt 28 (2004: 18) Kategorien verkostet und bewertet. Die Preisvergabe erfolgte in einem mehrstufigen Prozess der Blindverkostung, wobei die Jury berechtigt war, einzelne Kategoriepreise nicht zu vergeben.
Umso wertvoller ist die Auszeichnung mit einem EUROPEAN BEER STAR, weil dieser nur an geschmacklich herausragende Biere verliehen wird.
Mit dem Gewinn der Goldmedaille beim EUROPEAN BEER STAR 2005 hat die Weissbräu Unertl GmbH & Co. KG die besonders hohe Produktqualität ihrer Bierspezialitäten erneut unter Beweis gestellt.

ZUM DEFINITIV LETZTEN MAL: WELTREKORD GEBROCHEN. (Wochenblatt, 14.12.2005)

Wolfgang UnertI: "Diesen Rekord topp! sicher keiner mehr, nicht mal wir selbst" Von ANDREA OBELE
Seit 1999 hält Wolfgang UnertI mit seinem Team den Weltrekord im Bierflaschenöffnen. Nun hat sich der Mühldorfer Brauer zum letzten Mal entschlossen, zu einem Weltrekordversuch im Fernsehen anzutreten. Vor zwei Wochen war es soweit, in der wissenschaftlichen Sendung Galileo auf PRO 7 wollte es das Team noch einmal wissen - live, versteht sich. "Einen gewissen Ehrgeiz hatten wir schon, nachdem im letzten Jahr der Versuch bei European Beer StarOttfried Fischer schief gelaufen ist, so UnertI, "aber wir sind ja Rekordhalter, was sollte also groß passieren." Diese entspannte Haltung trug wohl dazu bei, dass sich die drei "Flaschenöffner um ein vielfaches selber überboten und 300 Flaschen in einer Zeit von 99,24 Sekunden öffneten (ehemals 107 Sekunden).
"Das ist fast ein ganzer Kasten schneller", schmunzelt UnertI, "und das, obwohl wir zu dritt gar nicht mehr trainiert hatten und die Bedingungen erschwert waren." Schließlich wurde nun im Gegensatz zum letzten Weltrekord die Zeit nicht ab der ersten Flasche, sondern ab dem Zeitpunkt gestoppt, an dem der Öffner in der Hand lag. Und auch die Abstände zwischen den Kästen waren größer. Umso stolzer sind die drei Weltrekordler, dass sie so gut abgeschnitten haben: "Den Rekord toppt jetzt sicher keiner mehr, zumal es schon vor drei Jahren 25 andere Teams versucht haben, und weit über unserer damaligen Zeit lagen", freut sich der Bräu. Besonders toll beschreibt UnertI die Stimmung bei PRO 7: "Im Gegensatz zu den großen Sendern, die weit mehr Budget haben, war das Team hier viel professioneller und netter, kein bisschen arrogant."

ZWEI GOLDMEDAILLEN FÜR DIE BRAUEREI UNERTL BEIM EUROPEAN BEER STAR VOM 11.NOVEMBER 2004

Internationale Experten-Jury würdigt besonders sortentypischen Charakter und Geschmack der Biere. Die Brauerei Unertl hat beim international besetzten EUROPEAN BEER STAR 2004 gleich zwei der begehrten Preise gewonnen. Sowohl das LEICHTE WEIZEN als auch das MÜHLDORFER WEIßBIER wurden in den Kategorien LEICHTES WEIZEN beziehungsweise HEFEWEIZEN DUNKEL mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die Biere der Brauerei hätten European Beer Starmit ihrem besonders sortentypischen Charakter und Geschmack nachhaltig überzeugt, begründete die Jury ihre Entscheidung.
Der EUROPEAN BEER STAR wird vom Verband mittelständischer Privatbrauereien gemeinsam mit der Association of Small and Independent Breweries in Europe vergeben. Ziel des Bierwettbewerbs ist es, die geschmackliche Vielfalt von Bier einem breiten Publikum aufzuzeigen.
Der EUROPEAN BEER STAR wird weltweit ausgeschrieben. In diesem Jahr reichten beispielsweise über 120 Brauereien aus 16 Ländern mehr als 270 Biere ein. Die Biere wurden von einer internationalen Experten-Jury in insgesamt 18 Kategorien verkostet und bewertet. Die Preisvergabe erfolgte in einem mehrstufigen Prozess der Blindverkostung, wobei die Jury berechtigt war, einzelne Preise einer Kategorie nicht zu vergeben. Um so wertvoller sind die Preise, weil sie nur an geschmacklich herausragende Biere verliehen werden.
Mit dem Gewinn der beiden Goldmedaillen beim EUROPEAN BEER STAR 2004 hat die Brauerei Unertl die besonders hohe Produktqualität ihrer Bierspezialitäten erneut unter Beweis gestellt.

STERN - BIER - TIPP VOM SEPTEMBER 2004

Am Anfang war das Bier - Bier ist so alt, dass sogar seriöse Archäologen behaupten, die menschliche Gesellschaft habe sich weniger ums Feuer als um den Gärbottich herum gebildet, aus unserem Wunsch nach Rausch. Denn essen kann man auch im Gehen, um Bier zu brauen aber braucht es Zeit und Sesshaftigkeit Im Prinzip hat sich am Bierbrauen bis heute nicht viel geändert, erst recht nicht, wenn es sich um Bio-Bier handelt. Eines der wohl besten braut die kleine bayerische Brauerei Unertl - unter Hinzunahme von Dinkel, einer Urform des Weizens. Über Dinkel heißt es in heilkundlichen Schriften: "Es ist das beste Getreide und führt zu rechtem Blut, gibt ein fröhliches Gemüt und die Gabe des Frohsinns. Hopfen, Malz, Dinkel und Hefe wählt Juniorchef Wolfgang Unertl sämtlich selbst aus. Das Wasser quillt aus dem brauereieigenen Brunnen und ist klar und gut. Der Dinkel wächst in der Nähe von Straubing. Unertls Weißbier riecht, sobald es ins Glas plätschert, nach Nüssen, Schokolade und frisch geröstetem Kaffee. Der Schaum ist fest und kraftvoll. Die Kohlensäure bewegt sich wie an einem Seil geradlinig an die Oberfläche. Beim ersten Schluck fasziniert der würzige Hefeton, der mit einer angenehmen, leicht zitrusartigen Säure unterlegt ist. Der erste Schluck macht gleich Lust auf den zweiten, der dann die dichte, vollmundige und kernige Art des Bieres zur Geltung bringt. Was jetzt noch zum Glück des Weißbiertrinkers gehört, sind nette Leute und ein Biergarten mit Sonne und schattigen Kastanien. Der Schatten ist uns sicher, und die Sonne kommt in diesem Sommer bestimmt auch noch mal raus. MOZART, BACH UND DAS

HARMONISCHE BIER - (Mühldorfer Anzeiger, 10.06.05)

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c des Ruperti-Gymnasiums Mühldorf besuchten zusammen mit ihrem Klassleiter Franz Perzlmaier im Rahmen des Zeitungsprojektes "Zeitung in der Schule" die Brauerei UnertI in Mühldorf. Ihr Bericht:
Auf dem Hof am Stadtwall empfing uns zum einen der typische Geruch jeder Bierbrauerei, zum anderen Juniorchef Wolfgang UnertI, der die Brauerei in der vierten Generation leitet. Er führte uns zunächst ins Sudhaus, in dem er uns die einzelnen Vorgänge der Bierherstellung erklärte.
Im Mälzungsprozess entstehen durch Keimen des Malzes Enzyme, die diesen Vorgang beschleunigen. Der Keimling wird durch Heißluft abgedarrt und je nach Dauer des Darrprozesses erhält das Bier seine spätere Farbe. Beim Maischprozess wird der Schrot, das gemahlene Malz, mit Wasser zur so genannten Maische vermischt. Anschließend wird die Stärke in Malzzucker umgewandelt. Der gesamte Maischprozess dauert drei Stunden. Danach wird die Maische im Loiterbottich gekocht, wobei der Hopfen die für das Bier typischen Gerb- und Bitterstoffe freisetzt und die Maische in feste und flüssige Bestandteile getrennt wird. Das feste "Treber" wird als Viehfutter an die Bauern im Landkreis geliefert. Die übrig gebliebene Würze wird nach dem Whirlpool abgekühlt. Das geschieht durch ein Wärmeaustauschprinzip. Der Extrakt wird mit ca. 19 °C in den Gärkeller mit frischer Hefe gepumpt und angestellt. Nach dieser wortreichen Erklärung führte Wolfgang UnertI die Schüler in den Gärkeller. Dort wird der Substanz Hefe hinzugefügt. Der Gärprozess dauert drei bis vier Tage und die Hefe wandert bei 18-22 °C nach oben. Bei der alkoholischen Gärung wird Zucker in Kohlenstoffdioxid, Alkohol und Energie umgesetzt. Besonders wurden wir darauf hingewiesen, dass im Gärkeller strenge Hygienevorschriften herrschen. Im Lagerkeller sedimentiert die Hefe in einem Lagertank. Nach der anschließenden Abfüllung der Flüssigkeit, die wir beobachten durften, und erneuter Zugabe frischer Hefe reift diese über ein bestimmtes Flaschengärverfahren in der Flasche zum fertigen Bier. Nach vier Wochen erreicht es sein bekanntes UnertI-Aroma.
Auf unsere Frage, weshalb dieses Aroma so typisch ist, schilderte Wolfgang UnertI seine Lebens- und Arbeitsphilosophie. Sie beruht darauf, dass in "Lebensmitteln" auch "Lebendiges" enthalten ist. Deshalb werde dieses Bier weder filtriert noch stabilisiert, weder pasteurisiert noch ultrakurzzeiterhitzt, erklärte UnertI. Ebenso wichtig sei das reine Wasser aus dem hauseigenen Artesenbrunnen, der mit der Brauereigründung von Philomena und Alois UnertI 1929 gebohrt wurde. Das Besondere daran ist, dass das Wasser durch Eigendruck an die Oberfläche fließt und zusätzlich nach dem Schaubergerprinzip behandelt wird.
Und weil das Bier von Wolfgang UnertI lebt, wie er es nennt, beschallt er es nachts mit Klängen von Mozart und Bach, aus der Überzeugung, dass sein Geschmack dadurch harmonischer wird. Mit seinem Motto "Wir müssen sagen, was wir denken, tun, was wir sagen und sein, was wir tun" und denWorten "Viel Glück für eure Zukunft und denkt über diesen Satz nach", ging für uns ein lehrreicher, aber bierloser Tag zu Ende.

WIRTSCHAFSMINISTER DR. OTTO WIESHEU - (Mühldorfer Anzeiger, 07.05.05)

WIRTSCHAFSMINISTER DR. OTTO WIESHEUSeinen Besuch in Mühldorf begann Bayerns Wirtschafsminister Dr. Otto Wiesheu mit einem Besuch der Weißbier-Brauerei UnertI. Juniorchef Wolfgang UnertI führte den Staatsminister durch die Brauerei und erläuterte ihm das Konzept der mittelständischen Weißbierbrauerei. Stolz berichtete er von den zwei Goldmedaillen für sein Weißbier, die er bei der europäischen Verkostung erhalten hatte. Wiesheu war von der Brauerei und ihrem Marketingkonzept sehr angetan. "Hier sieht man, dass mittelständische Unternehmen Produkte von hoher Qualität und Kundenakzeptanz herstellen und vertreiben können", sagte Wiesheu. Wiesheu (rechts) wurde begleitet von Bahnchef Klaus Dieter Josel, Altlandrat Erich Rambold, Wolfgang UnertI junior, Ingrid UnertI (von links).

STOLZE BILANZ DER BRAUEREI UNERTL (IHK MAGAZINE VOM 07.08.2004)

Der Münchner Edelgastronom Gerd Käfer bringt seine Vorliebe deutlich zum Ausdruck: "Wer kein Unertl trinkt, ist selber schuld." Dass die Weißbiere der Mühldorfer Traditionsbrauerei bei immer mehr Biertrinkern einen exzellenten Ruf genießen, lässt sich an den Zahlen nachprüfen. Während der Ausstoß im Jahr 1993 erst 3900 Hektoliter erreichte, waren es 1998 bereits 9000 Hektoliter, und 2004 werden es voraussichtlich 14.000 sein. Der Umsatz ist gleichfalls rasch gestiegen. "Im Jahr 1993 erwirtschafteten wir knapp eine Million Euro, 2003 waren es schon zwei Millionen," freut sich Brauerei-Inhaber Wolfgang Alois Unertl. Es war im Übrigen sein Großonkel - der legendäre niederbayerische CSU-Abgeordnete Franz Xaver Unertl -, der als eines der letzten Originale im Bonner Bundestag für viel Aufsehen sorgte.
Das nachhaltige Wachstum kommt nicht von ungefähr. Mittlerweile hat sich die Brauerei Unertl KG (13 Mitarbeiter) dank verschiedener, äußerst gehaltvoller Weißbiersorten in ganz Südostbayern bis nach München einen Namen gemacht. Einen gravierenden Wettbewerbsvorteil erzielt das Unternehmen nicht zuletzt, weil man konsequent auf Rohstoffe aus der Region setzt und dabei zuverlässig liefert, was die Biertrinker am meisten schätzen: Frische. Doch die Mühldorfer haben außer Weißbier noch einiges mehr zu bieten. Ingrid Unertl, Mutter des Firmenchefs, hob 1989 das Mühldorfer Feinkostgeschäft "Köstliche Kiste" aus der Taufe und beliefert unter anderem die Münchner Spitzengastronomie.
Das Familienunternehmen blickt auf eine lange Geschichte zurück, die im August 1929 begann. Die Firmengründer Philomena und Alois Unertl haben sich bereits damals auf Weißbier spezialisiert und die neu erbaute Brauerei mit modernster Technik ausgerüstet: Während seinerzeit alle anderen Brauer in Deutschland mit Holz, Kohle und Öl feuerten, setzte die Gründerfamilie bereits auf ein gasbefeuertes Sudwerk. Nach dem Krieg ging es bald wieder bergauf, zumal Bier nicht mehr nur Durstlöscher war, sondern zunehmend als Genussmittel in Mode kam. Doch erst durch den Verkauf des Mühldorfer Hotels Jägerhof, das neben der Brauerei zum Familienbesitz gehört hatte, verfügten Wolfgang Unertl senior und Gattin Ingrid über die finanziellen Mittel, um die Brauereisanierung in Angriff zu nehmen. Und das war dringend nötig. "Denn in den 80er Jahren ist bei uns der Bierausstoß rückläufig gewesen," erinnert sich der 39Jahre alte Firmenchef. Sorgen bereiteten nicht zuletzt die Qualitätsschwankungen, die aufgrund der veralteten Technik nicht zu vermeiden waren. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wurde zwischen 1989 und 1991 kräftig investiert - insgesamt summierten sich die Aufwendungen für die moderne Technik mit neuem Gärkeller und Sudhaus aufrunde 1,8 Millionen Euro. Allerdings stammten die Mittel für die Investitionen nur zum Teil aus dem Hotelverkauf, so dass auch Kredite nötig waren. "Die Aufwendungen für die Brauereisanierungen haben sich jedoch längst amortisiert," betont Unertl und seit 1998 schreibt er beständig schwarze Zahlen. ,Jetzt ist unser Ergebnis sogar tiefschwarz," freut sich der Firmenchef, "wobei wir niemals nennenswerte Subventionen erhielten."
Dass er beständig auf der Erfolgsspur bleibt, ist vor allem auf seine Produktphilosophie zurückzuführen. "Wir erhalten das Lebendige im Bier," betont er und nennt wesentliche Aspekte, durch die sich die Mühldorfer beim Brauprozess von großen Wettbewerbern unterscheiden: "Bei uns wird nicht pasteurisiert, nicht ultrahocherhitzt, nicht filtriert und nicht stabilisiert." Dabei kommt frische Hefe im so genannten Flaschengärverfahren zum Einsatz. Das "natürliche" Herstellungsverfahren sorgt für die bei Unertls Fangemeinde so beliebte Frische, hat aber im Vergleich zu vielen Konkurrenzprodukten eine kürzere Haltbarkeit zur Folge, die bei seinen Bieren auf etwa vier bis fünf Monate beschränkt ist. Mehr ist auch nicht nötig, weil er ohnedies nur im Umkreis von etwa 100 Kilometern ausliefert - damit sind kurze Transportwege sowie minimale Lieferzeiten gewährleistet. Mittlerweile versorgt der Diplom-Braumeister 180 Betriebe: Knapp zwei Drittel vom Bierausstoß gehen in den Handel, der Rest an die Gastronomie. In punkto Bierqualität kommt ihm noch ein weiterer Vorteil zugute: Die Brauerei verfügt über einen eigenen, 120 Meter tiefen Brunnen. Weil das Wasser aus einer Schicht unter dem so genannten Tertiärgestein stammt und mehrere Millionen Jahre alt ist, war es in Jahrmillionen niemals in einem Wasserkreislauf. "Es hat damit nichts von seiner Lebenskraft eingebüßt," erläutert der Brauereichef, und "besitzt eine Vitalität, die in den höheren Schichten und an der Erdoberfläche heute nicht mehr existiert." Mit diesem Wasser, so erklärt er, sei ein optimaler Gärprozess gewährleistet, der unerwünschte geschmackliche Änderungen verhindere.
Dass Unertl mit seiner Produktphilosophie goldrichtig liegt, zeigt sich nicht zuletzt beim Mühldorfer Volksfest. Alljährlich ist er mit eigenem Weißbräu-Festzelt vertreten und verzeichnet dort stetig steigende Besucherzahlen. Auch beim Festzelt wird Tradition groß geschrieben: Ingrid Unertl bewirtet die Gäste dort nicht in einer profanen Halle, sondern in einem Holzzelt mit Segeltuchplanen. "Und das Frischeprinzip gilt nicht nur in der Brauerei," betont die Festwirtin, die bereits seit 1964 das Weißbierzelt leitet und mit ihrer "Wiesnküche" jedes Jahr die Besucher aufs Neue überzeugt. Aktiv ist sie überdies als Chefin des Fachgeschäfts "Köstlichen Kiste", das sie seit 1989 führt. Immer wieder verblüfft die engagierte Unternehmerin ihre Kundschaft mit überraschenden Kreationen: von Weißbiergelee über Weißbierbrand bis zu Weißbiertrüffel. Und selbst bei der Münchner Spitzen-Gastronomie genießt sie einen vorzüglichen Ruf. Seit 15 Jahren bereits beliefert sie Münchner Top-Restaurants wie Tantris oder Käfer sowie in Tegernsee das Hotel Bischof am See. Ingrid Unertl: "Und auch dort wird unser Bier getrunken.

Eröffnung Unertl Weissbiershop am 4.10.2005 (Wochenblatt vom 12.10.2005)

EINTRETEN UND STAUNEN: in Ingrid Unertls Weißbiershop erfüllt Gourmet-Wünsche
Von URSULA HUCKEMEYER

Weissbiershop Weißbier-Brand-Trüffel, Weißbierpralinen, Weißbiergelee oder Unertl Bio-Dinkel-Likör, das alles und noch viel mehr gibt es ab sofort im Mühldorfer Weißbiershop, den Ingrid Unertl imHaus der Köstlichen Kiste eröffnete. Zur Eröffnung des Geschäftes mit erlesener Auswahl erschienen viele Ehrengäste. Unter ihnen Alfons Schuhbeck, mit dem Ingrid Unertl seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet, und dessen Produkte sie ebenfalls im Weißbiershop anbietet.
"Unvergleichlich, unverkennbar, Unertl", dieser Slogan trifft einmal mehr zu, wenn sich der Kunde im Geschäft umsieht. Die Weißbierprodukte stammen allesamt aus dem Familienbetrieb und dürfen mit dem Etikett "Besonders wertvoll" versehen werden. Mühldorfs zweiter Bürgermeister Paul Schwarz brachte es auf den Punkt: "Ohne Familie Unertl wäre unser Mühldorf nur die Hälfte wert."
Weil Weihnachten ja schon irgendwie an unsere Türen klopft, hält Ingrid Unertl bereits exquisite Geschenkideen bereit. Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttiz hat sich auch schon mal umgesehen.
Weissbiershop
Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttiz war bei der Eröffnungsfeier unter den Ehrengästen, die Ingrid Unertl begrüßte.
Arbeiten auf kulinarischemSektor zusammen:Ingrid Unertl und Starkoch AlfonsSchuhbeck.

Ministerpräsident Beckstein mit Präsident Jurtschenko   Gottschalk
Ministerpräsident Beckstein mit Präsident Jurtschenko aus der Ukraine prosten sich zu mit Unertl Weissbier auf Burg Wernberg von Christian Jürgens (2** Koch).   Thomas Gottschalk nach "Wetten Dass" Sendung mit Mühldorfer Sportlern.
Beckenbauer   Alt-Bundespräsident Roman Herzog
Franz Beckenbauer und Bürgermeister Knoblauch
beim Geburtstag von Pfarrer Nunhofer.
  Alt-Bundespräsident Roman Herzog
bei der 200 Jahrfeier Mühldorf in Bayern.